Vorsorge und Betreuungsverfügung

Was geschieht, wenn keine Vorsorge getroffen wurde und ich meine Angelegenheiten nicht mehr selbst erledigen kann?
„ Vorsorge oder Ohnmacht“ Wollen Sie das?

Ein unerwarteter Schicksalsschlag kann jeden von uns treffen und in eine Situation bringen, in der wir nicht mehr selbst über unsere Zukunft bestimmen können. Um für alle eine Sicherheit auch in solchen Situationen zu schaffen hat der Gesetzgeber einen Rahmen geschaffen, der für alle nutzbar ist. Ebenso hat die Bundesregierung eine Initiative gestartet, die dazu führen soll, dass sich mehr Menschen in diesen sicheren Rahmen einer bewußten Vorsorge begeben.
Die verbindliche gesetzliche Grundlage, die jedem die Möglichkeit gibt ohne großen Aufwand eine geeignete Regelung zur Vorsorge zu treffen, ist geschaffen.

 Patientenverfügung:
Nach einem Unfall, bei akuter Krankheit, bei Fragen der Gesundheitsvorsorge oder bei anstehenden wichtigen ärztlichen Eingriffen die anstehen, wenn der Patient nicht in der Lage ist selbst zu entscheiden hilft einePatientenverfügung. Dort können Sie schon jetzt verfügen, was geschehen soll, wenn Sie durch eine Krankheit oder einen Unfall in Ihrem Handeln eingeschränkt sind. Damit entlasten Sie Ihre Angehörigen und beschleunigen den Behandlungsprozess durch die Ärzte oder das Krankenhaus.
 
 Vorsorgeverfügung:
Die Vorsogeverfügung geht noch weiter als nur eine Patientenverfügung. In dieser Verfügung regeln Sie alle Bedingungen und Anforderungen, die Sie an ein Leben stellen, in dem Sie nicht mehr selbst über sich bestimmen können.

 Betreuungsverfügung:
Das Gesetz sieht vor, wenn ein Mensch aus bestimmten Gründen nicht ohne Gefährdung eigenständig leben kann eine Betreuung anzusetzen. Im Rahmen dieser wird der Betreuer über viele Rahmenbedingen, das tägliche Leben betreffend für Sie und über Sie bestimmen. In der Betreuungsverfügung können Sie festlegen was der Betreuer darf und was nicht. 

Die Verfügung beruht auf dem Prinzip der Freiwilligkeit.

Wer sein Recht nicht nutzt muss die Folgen selbst tragen.

Durch die schriftliche Verfügung und entsprechende notarielle Beglaubigung sowie der Hinterlegung im Zentralregister stellen Sie sicher, dass im Falle eines Falles nicht gegen Ihren Willen mit Ihnen verfahren wird und für Sie das getan wird, was Sie wollen und nicht was Dritte meinen.
Geben Sie Ihre